Veganuary 2026 und mein weg zur veganen Ernährung

veganuary 2026

Nur noch wenige Tage „Veganuary 2026


Viele Restaurants, Supermärkte und Drogerien haben Sonderaktionen oder bieten spezielle Gerichte und Produkte an. Es ist noch nicht zu spät mitzumachen!!

Denn nicht nur unser Körper freut sich darüber, wenn wir nach den vielen Ausnahmen rund um Weihnachten nun mehr auf pflanzliche Produkte zurückgreifen. Besonders wirkungsvoll ist diese Umstellung natürlich, wenn wir auf frische pflanzliche Zutaten setzen und diese selbst zubereiten. Die vegane Gießener Lebensmittelpyramide ⇗ kann hier aufzeigen, was wir in welchen Mengen am besten zu uns nehmen sollten.


Mein Start in die vegane Ernährung


Angefangen hat bei mir vieles wie bei den meisten: mit Dokumentarfilmen und Videos. Durch mein Studium war ich vorgeprägt, jedoch war 2011, als ich zu studieren begann der Fokus noch nicht so sehr auf der pflanzlichen Ernährung wie heutzutage. Das Wissen hierzu ist enorm gestiegen.


Wissenschaft zum Thema vegan


Laut dem „Positionspapier zu veganer Ernährung ⇗“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) von 2024 haben gesunde Erwachsene, die sich vegan bzw. überwiegend pflanzlich ernähren, ein paar gesundheitliche Vorteile. Insgesamt ist die Studienlage noch sehr dünn, dennoch zeigen sich einige wiederkehrende positive Tendenzen.

Häufig haben sich vegan ernährende Erwachsene günstigere kardiometabolische Werte. Dazu zählen unter anderem ein niedrigerer Body-Mass-Index (BMI), verbesserte Blutfettwerte (HDL-, LDL- und Gesamtcholesterin) sowie ein reduzierter Nüchternblutzucker. Auch für eine mögliche Verringerung des allgemeinen Sterberisikos und bestimmter Krebserkrankungen gibt es erste Hinweise.

Kritisch zu beachten ist, dass eine rein pflanzliche Kost mit ungünstigen Effekten auf die Knochengesundheit verbunden sein kann, was sich in einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche niederschlagen könnte.


Wie es bei mir weiter ging


Mein Prozess zur veganen Ernährung fing langsam an, zuerst kaufte ich nur noch Bio-Fleisch, was während des Studiums für mich so teuer war, dass es auf ein Minimum heruntergeschraubt wurde. Innerhalb der nächsten Jahre wurde ich so zur Vegetarierin und kaufte später auch Milchprodukte nur noch in Bio-Qualität. Als ich dann mehr über die Hintergründe und die Produktion der Produkte erfuhr, waren mein Mann und ich gerade im Urlaub. Wir nahmen uns viel Zeit Bücher zu lesen und Dokumentationen zu schauen und ich belegte anschließend mehrere Ernährungsseminare. Wir kamen zu dem Schluss es von nun an vegan probieren zu wollen, da wir zu dem Zeitpunkt eigentlich nur auf Käse und Joghurt „verzichten“ mussten, viel es uns nicht weiter schwer.

Um keine einseitige Ernährungsweise oder Mangelerscheinungen auszuprägen, ließ ich eine Blutuntersuchung machen und erwarb immer mehr Kompetenzen zur pflanzlichen Ernährung. Ich nehme ein paar Nahrungsergänzungsmittel und lasse meine Blutwerte regelmäßig prüfen. Mittlerweile mag ich sogar Tofu, obwohl ich mir das am Anfang kaum vorstellen konnte.


Mein Fazit


Bei jeder Ernährungsform gilt, es ist wichtig, sich genau mit seiner Ernährung auseinanderzusetzen und sich mit Hilfe der (veganen) Lebensmittelpyramide, Blutuntersuchungen und ggf. Supplementation der fehlenden Nährstoffe ausgewogen zu ernähren.

Wenn auch du dich interessierst und Lust auf einen schrittweisen umstieg hast, aber noch unsicher bist auf was du achten sollst. Dann melde dich gern bei mir.

Vielleicht möchtest du den Veganuary 2026 zum Startpunkt nehmen und dich überwiegend oder sogar rein pflanzlich ernähren?